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Forschungsverbund Leibniz INFECTIONS 

Dank verbesserter Hygiene und medizinischem Fortschritt konnten Infektionskrankheiten in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Industrieländern zurückgedrängt werden. Steigende Antibiotikaresistenzen, neu auftretende und teilweise unbekannte Erreger, Klimaveränderungen und die zunehmende menschliche Mobilität stellen uns jedoch zunehmend vor neue globale Probleme. Ziel des weitergeführten Forschungsverbunds Leibniz INFECTIONS ist es, die im Vorgängerverbund INFECTIONS’21 etablierten Strukturen interdisziplinärer Forschungskultur und Kommunikation über die Fächergrenzen hinweg zu nutzen, um schnell neuen Herausforderungen durch Infektionskrankheiten begegnen können. Es sollen Strategien für Frühwarnsysteme und Risikoabschätzungen auch unter Beteiligung der Öffentlichkeit entwickelt werden, die die schnelle Ausbreitung von Krankheitserregern verhindern und somit das Management von Infektionsausbrüchen unter dem One Health-Aspekt bei Mensch und Tier verbessern können. 

 

NEUIGKEITEN

  • Antibiotika-Verordnungen 2025 erstmals wieder unter Vor-Corona-Niveau

    Die Zahl der Antibiotikarezepte in deutschen Arztpraxen sank 2025 um 11,5 Prozent auf 27 Millionen und liegt damit erstmals seit der Corona-Pandemie wieder unter dem Niveau von 2019. Das ist eine gute Nachricht im Hinblick auf Antibiotikaresistenzen. Denn die umsichtige Verordnung von Antibiotika ist ein wichtiges Element zur Resistenzprävention.

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  • Assoziiertes Projekt AiRisk untersucht Staub als Übertragungsweg für antibiotikaresistente Keime

    Das Forschungsnetzwerk AiRisk analysiert einen bislang wenig beachteten Übertragungsweg für Krankheitserreger: Staub aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Ziel ist es, bislang unzureichend verstandene Mechanismen der luftgetragenen Übertragung besser zu erfassen und daraus wirksame Präventionsstrategien abzuleiten.

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  • Neue Podcast-Folge: Neue Lasertechnik beschleunigt Resistenzdiagnostik

    Im Podcast „Mikroben im Visier“ erläutern Forschende des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) in Jena, wie die Raman-Spektroskopie resistente Bakterien innerhalb weniger Stunden nachweisen kann. Die Methode könnte künftig helfen, schneller wirksame Antibiotika auszuwählen und den Einsatz von Breitbandantibiotika zu reduzieren. 

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Neuigkeiten

SPRECHER
Prof. Dr. Thomas Gutsmann
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2910
tgutsmann@fz-borstel.de

KOORDINATION 
Dr. Marjan Ahmadi-Schmidt
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 5840
mahmadi-schmidt@fz-borstel.de

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Kerstin Nees
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2510
knees@fz-borstel.de


Britta Weller
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2870
bweller@fz-borstel.de